Hilfe zur Selbsthilfe bei der Winterdepression
Hilfe zur Selbsthilfe bei der Winterdepression

Neun Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an Winterdepressionen, wobei Frauen dreimal häufiger daran leiden als Männer.  Zuerst tritt sie meist um das 30. Lebensjahr herum auf. im höheren Alter wird sie seltener beobachtet.

Die Winterdepression tritt saisonal auf. Hauptursache ist der Lichtmangel im Herbst und Winter. Die kurzen Tage signalisieren dem Körper einen veränderten Tag-Nacht-Rhythmus, was zu einem  Ungleichgewicht der Hormone und Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn und Depressionen führt. Meist sind die Symptome nur leicht bis mittelschwer ausgeprägt.  Typische depressive Symptome sind:  Erschöpfung, vermehrtes Schlafbedürfnis, gedrückte Stimmung, Gereiztheit,  Vernachlässigung sozialer Kontakte, Unruhe, erhöhter Zuckerkonsum und in der Folge Gewichtszunahme,  Schlafstörungen…

Die saisonale Depression fängt meist im Herbst an und kann bis in den Frühling andauern.

Hilfe zur Selbsthilfe:

Zur Vorbeugung der Winterdepression und leichten depressiven Episoden hilft vor allem Bewegung, Die Bewegung an der frischen Luft fördert die Aufnahme von Sonnenlicht und damit gleichzeitig  die Aufnahme von Serotonin. Weiters zu empfehlen ist ist ausgewogene Ernährung (Bananen, Datteln, Feigen und Fisch enthalten Tryptophan, eine Serotonin Vorstufe).

Bei stärkeren Symptomen kann eine psychologische Therapie hilfreich sein. Weitere Maßnahmen können auch eine Lichttherapie (Phototherapie) oder die Einnahme von Johanniskraut sein. Die gleichzeitige Einnahme von Johanniskraut und  Lichttherapie ist jedoch nicht empfehlenswert, da Johanniskraut lichtempfindlich macht und es zu einer phototoxischen Reaktion (Hautveränderung) kommen kann.

 

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